Holzwerkstatt

In den Räumlichkeiten der „Alten Holzwerkstatt“ befand sich bereits in früheren Zeiten eine Werkstatt für traditionelle Handwerkskunst. Dort wurden Dinge des täglichen Gebrauchs hergestellt und Reparaturen für den Winzerbetrieb durchgeführt. So wurden Werkzeuge wie Hacken und Äxte erneuert, Holztrichter repariert, Kelterteile ergänzt und neben einfachen Gegenständen wie Löffel und Teller auch Trockenhorten, Kässe-Siebe, Faßriegellichter oder Winzerlaternen hergestellt. An besonderen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten wurden aus Abfallholz Osterhasen, Tannenbäume, Weihnachtsengel und –wichtel gesägt.

Neben der traditionellen Handwerkskunst wurden die Räumlichkeiten auch für Malerei und ein kleines Weingut genutzt. Der Bruder des Malers Ludwig Schreieck bewohnte das Gebäude bis Ende des 20. Jahrhunderts. Insgesamt stehen die Räumlichkeiten für eine Verschmelzung des Winzerhandwerks und der Kunst.

Die Tradition des Hauses wird nun durch die Familie Diehl fortgeführt. Seit Generationen liegt die Handwerkskunst in der Familie. So greift Udo Diehl das Schreinerhandwerk seines Urgroßvaters Franz Diehl, seines Großvaters Adam Diehl sowie seines Vaters Erwin Diehl auf und bietet in der Alten Holzwerkstatt traditionelle Produkte an: Von Möbelstücken über Alltagsgegenstände bis hin zur Winzerlaterne.

Früher wie heute gilt das Motto in der Alten Holzwerkstatt: Qualität statt Masse.